Neues EU-Projekt bringt Patienten und klinische Forschung näher zusammen

21.01.2014

Neues EU-Projekt bringt Patienten und klinische Forschung näher zusammen

Mit einer Fördersumme von 1,5 Millionen Euro unterstützt die EU-Kommission das multidisziplinäre Projekt SEMCARE. Ziel ist die Entwicklung einer HealthIT-Plattform, die die Diagnosestellung im Bereich seltener Erkrankungen erleichtert und Patienten die Teilnahme an klinischen Studien ermöglicht.

Freiburg, 21. Januar 2014 – Derzeit gelingt es bei fast 80% der klinischen Studien nicht, die notwendige Zahl an Patienten zeitgerecht aufzunehmen, was die Entwicklung neuer Arzneimittel deutlich verzögert. Durch die automatisierte, inhaltliche Auswertung von Patientendaten werden klinische Studien in mehrfacher Hinsicht optimiert. Patienten können eher von neuen Medikamenten und Therapien profitieren. Arzneimittelhersteller können ihre Studien früher abschließen und somit neue Medikamente früher auf den Markt bringen.

Die Averbis GmbH, führender Anbieter auf dem Gebiet semantischer Technologien im Gesundheitswesen, übernimmt die Projektkoordination von SEMCARE. „Gerade im Bereich seltener Erkrankungen werden Patienten häufig spät oder gar nicht diagnostiziert.“ erklärt Dr. med. Philipp Daumke, Geschäftsführer von Averbis. Durch inhaltliche und statistische Auswertungen klinischer Daten können wir den Ärzten wertvolle Entscheidungshilfen geben und die Diagnosestellung erleichtern. Patienten erhalten schneller eine Therapie, der Zugang zu klinischen Studien wird ermöglicht.

Führende europäische Gesundheitszentren aus Großbritannien, den Niederlanden und Österreich werden die Analysesoftware zur Auswertung medizinischer Daten bis Ende 2015 im klinischen Alltag testen und optimieren. Philipp Daumke fügt hinzu: „Langfristiges Ziel ist es, SEMCARE als führende Analyseplattform zu etablieren, die Kliniken in ganz Europa bei der Diagnosestellung und der Patientenauswahl für klinische Studien unterstützt.“

Die Förderung von SEMCARE erfolgt im Rahmen der Ausschreibung „Technologien für digitale Inhalte und Sprachen“ (Technologies for Digital Content and Languages) innerhalb des 7. Rahmenprogramms der EU-Kommission zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

Liste der teilnehmenden Projektpartner:

  • Averbis GmbH, Deutschland
  • Erasmus Universitair Medisch Centrum Rotterdam, Niederlande
  • Medizinische Universität Graz, Österreich
  • Saint George’s University of London, Großbritannien
  • Synapse Research Management Partners S.L., Spanien

Averbis GmbH

Die Averbis GmbH ist Spezialist für Textanalyse-Lösungen und überall dort präsent, wo Unternehmen Daten effektiv durchsuchen, inhaltlich strukturieren und gezielt auswerten müssen. Im Zentrum steht die Analyse unstrukturierter und strukturierter Daten, z.B. Social-Media-Daten, News, Webressourcen, Reports, Patente, unternehmensinterne Informationen, E-Mails und Forschungsliteratur. Die Software von Averbis ermöglicht die Erschließung und Verwertung dieser Wissensquellen und dient der Automatisierung von Informationsprozessen. Durch Integration in vorhandene Geschäftsprozesse tragen die Lösungen zur Kostensenkung, höherer Produktivität, fundierten Entscheidungen und besseren Vorhersagen bei. Besonderes Know-how besteht in der Gesundheits- und Pharmabranche, in der Automobilindustrie, bei Bibliotheken und im Verlagswesen. Gegründet wurde die Averbis GmbH im Jahr 2007 in Freiburg im Breisgau.

Pressekontakt

Averbis GmbH
Nicole Koppe
Tennenbacher Straße 11
D-79106 Freiburg
Tel. +49 (0) 761 – 203 97690
Fax +49 (0) 761 – 203 97694
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